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aktualizováno: 2019-09-18

Abteilung der Geologie

Ing. Jaroslav Cícha


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Einzelne mineralogische Exemplare waren Bestandteil der Musealsammlungen seit der Gründung des Museums im Jahr 1884. Zur gleichen Zeit kam es zur Entwicklung des Spatbergbaus der Píseker Gebirge, wo viele wertvolle Minerale gefunden wurden, die zu deren Zeit zu den interessantesten in Europa und Weltweit gehörten. Die Steinbrucharbeiter mussten sie dem Museumsdirektor Ludvík Pompe übergeben und somit entstand der älteste Kern der Sammlung.    
Die geologische Untersammlung wurde im Jahr 1905 abgegrenzt und von den Geologen PhDr. August Krejčí verarbeitet. Die nächste bedeutende Entwicklungsphase war in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts unter der Führung von Josef Chalupský. Im jetzigen Evidenzsystem wurde die Untersammlung in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von den Geologen RNDr. Ji?í Machart, CSc. verarbeitet, der sie ebenfalls um den petrographischen Teil erweiterte.        
Ab den 90ern Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis zur Gegenwart wurden die geologischen Untersammlungen von dem Geologen des Museums Ing. Jaroslav Cícha verwaltet. Während der Rekonstruktion des Museums in den 90ern Jahren des vergangenen Jahrhunderts würde für die Untersammlungen ein neues geologisches Depositar errichtet. Der kleinere Teil der Untersammlungen wird der Öffentlichkeit in den Expositionen „Bodenschätze der Region Písek“ und zum Teil in „Gold in Pootaví“ präsentiert. Die geologischen Untersammlungen umfassen Exemplare, die sich auf die Geologie im breiteren Sinne beziehen, insbesondere handelt es sich um Exemplare der mineralogischen, petrographischen, paleontologischen und dynamischen Geologie. Zur wichtigsten geologischen Untersammlung gehört die Regionale geologische Untersammlung, die detailliert das Gebiet der Region Písek und die moldanubische Region von Südböhmen und des Böhmerwaldes unter Berücksichtigung der Grenzen des ehemaligen Prachiner Gegend dokumentiert. Einen ergänzenden Charakter haben die geologische systematische Untersammlung, die Exemplare aus der Tschechischen Republik auβer des eigenen Sammelgebiet des Museums und Exemplare aus der ganzen Welt enthält und die geologische Sammlung – mit anderen Gegenständen, die mit dem Gebiet der Geologie zusammenhängen jedoch nicht den Charakter von Naturerzeugnissen haben (geologische Karten, Fotografien, Andenken an bedeutsame regionale Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Geologie). Die geologischen Untersammlungen werden aktiv in Form von gezielten Sammlungen im Rahmen der einzelnen Forschungsaufgaben oder zwecks Komplettierung des fehlenden Materials durchgeführt und werden gleichzeitig von äuβeren Umständen (Notwendigkeit der Dokumentation von veränderten oder erloschenen Lokalitäten, zu denen Erdarbeiten, Freilegungen, verwüstete Fundstätten usw.) beeinflusst. Gelegentliche Spenden von Sammlern von Mineralen und kleine Einkäufe erweitern die Untersammlungen.                     
Im Bereich der Sammlungsverwaltung wird von der Arbeitsstelle eine Determination, Evidenz, Fotodokumentation, Konservierung und Inventarisierung des Sammelfonds gewährleistet. Die Evidenz wird heutzutage in digitaler Form durchgeführt, in die, je nach Möglichkeiten, die „Papierevidenz“ übertragen wird. Es wird auch eine Internetversion vorbereitet. Die Fach- und Forschungstätigkeit der Arbeitsstelle befasst sich in erster Linie mit topografischer Mineralogie der Region, Studium granitischer Pegmatite, goldhaltige Vererzung und Mineralogie der metamorphosierten Gesteine in der Prachiner Region.          
Auf ein breiteres regionales Umfeld fokussiert sich die spezialisierte Arbeitsstelle, die die Karsterscheinungen von Marmorsteinen im südböhmischen und böhmerwaldischen Moldanubikum und Nachlässe des historischen Untertagbaus von nutzbaren Bodenschätzen in Südböhmen studiert und dokumentiert.     
Die Arbeitsstelle der Geologie bietet der Öffentlichkeit eine Beratungen bei der Bestimmung der Mineralen Gesteinen an, alljährlich findet im Dezember eine Vorweihnachtsbörse von Mineralen statt, manchmal werden kurzzeitige Ausstellungen mit geologischer Thematik vorbereitet, bei fachlichen Exkursionen werden Erläuterungen und vieles mehr gewährleistet. In den kommenden Jahren plant man einen Umbau und Modernisierung der derzeitigen Exposition „Nutzbare Bodenschätze der Region Písek“ und Ausstellung einer neuen Exposition unter dem Arbeitsnahmen „Welt der Kristalle“.  
 
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